Sächsische Zeitgeschichte – Die Anfänge des Nationalsozialismus in Sachsen
Wie begann die nationalsozialistische Verfolgung? Welche Rolle spielten die frühen Konzentrationslager bei der Errichtung der NS-Diktatur? Diesen Fragen widmen wir uns bei einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Sachsenburg.
Das Konzentrationslager Sachsenburg war eines der ersten Lager, das nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 eingerichtet wurde. Hier wurden zunächst vor allem politische Gegner inhaftiert, entrechtet und durch Zwangsarbeit, Misshandlungen und Gewalt unterdrückt.
Während eines geführten Rundgangs durch die Gedenkstätte erhalten wir Einblicke in die Geschichte des Ortes und lernen anhand einzelner Lebensgeschichten die Schicksale der dort inhaftierten Menschen kennen. Dabei wird deutlich, wie Ausgrenzung, Verfolgung und Entmenschlichung bereits in den ersten Jahren der NS-Herrschaft systematisch vorangetrieben wurden und welche Bedeutung Sachsenburg als frühes Konzentrationslager für die weitere Entwicklung des nationalsozialistischen Terrorapparates hatte.
WICHTIG: Bitte dem Wetter angepasste Kleidung und Schuhe anziehen, da die Führung größtenteils draußen stattfindet.
Anfahrt mit Kleinbus (für alle, die einen Platz reserviert haben!):
Treffpunkt: 09.00 Uhr Parkplatz Bahnhofsvorplatz Chemnitz Hauptbahnhof, Bahnhofstraße 10, 09111 Chemnitz
Anfahrt mit ÖPNV:
Ab Chemnitz Hbf: 08:55 Uhr Gl. 4, Citybahn 15 nach Hainichen
An Frankenberg: 09.15 Uhr, Gl.1
Ab Frankenberg Bhf: 09.22 Uhr, Bus 675 nach Busbhf Mittweida
An Sachsenburg, Fischerschänke 09.29 Uhr (Treffpunkt)
Anfahrt mit PKW:
B169 Richtung Frankenberg, dann links abbiegen auf S202 (Mittweidaer Str.) bis Parkplatz Schloß auf der linken Seite
Treffpunkt in Sachsenburg: 09.30 Uhr Parkplatz Schloß (gegenüber der Bushaltestelle "Fischerschänke (Sachsenburg)









